Wofür will ich persönliches Wissensmanagement nutzen?

Nicht dass ich nicht täglich an die Zukunft denken würde. Aber meist ziemlich ungeordnet, spontan, ohne Struktur. Dieser Tage habe ich versucht, das neue Wissen aus meinem Wissensmanagement-Masterstudium gleich umzusetzen und meine persönlichen Ziele für die nähere und weitere Zukunft in ein kleines Wissensmanagement-Konzept zu packen. Hier meine Ziele:

  1. Unbefristete Vollbeschäftigung: Derzeit läuft mein Dienstvertrag mit der Hochschule nur für ein Jahr und auf 75%. Für das kommende Studienjahr strebe ich einen unbefristeten Dienstvertrag auf 100% an.
  2. Fixierung Arbeitsvertrag HLW: Für das kommende Studienjahr ist eventuell eine Anstellung in einem Ausmaß von 2 Wochenstunden an der HLW Türnitz möglich. Die Entscheidung dafür fällt in den kommenden Wochen.
  3. Haupt- und nebenberufliche Tätigkeiten konsolidieren: Nebentätigkeiten, die nur wenig Einkommen erwirtschaften oder nicht durch soziales Engagement getragen sind, kündigen. Insgesamt das Tätigkeits-Portfolio auf ein höheres Level bringen.
  4. Synergieeffekte zwischen Studium und Arbeit nützen: Das neue Wissen aus dem Masterstudiengang soll optimal in die tägliche Arbeit eingebaut werden. Ebenso könnten aus dem Arbeitsbereich Themen für Arbeitsaufträge, Projekte oder z.B. die Masterarbeit entstehen.
  5. Wettbewerbsfähigkeit/Vernetzung im Hochschulbereich: Ich bin als Lehrender noch sehr neu im Hochschulbereich. Durch PWM möchte ich vor allem im Bereich E-Learning, digitale Medien und Social Media KollegInnen kennen lernen und in die universitäre Community eintauchen.
  6. Publikation von Fachartikeln: Zu meiner Tätigkeit als Hochschullehrer gehört auch das Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen. Obwohl ich bereits das erforderliche Mindestmaß an Publikationen für die Erfüllung meines Dienstvertrages erreicht habe, möchte ich weitere Artikel publizieren, um meine Reputation in der Community zu verbessern.
  7. Professionalisierung: Durch PWM möchte ich bisherige Arbeitsabläufe professionalisieren. Beispiel: das Lesen von Fachartikeln ist bisher eher ein „Zufallsprodukt“: Ich greife hauptsächlich auf Social Media geteilte Links auf, wenn ich sie zufällig entdecke. Durch PWM soll die Suche nach neuen Fachartikeln gezielter, geplanter und strukturierter werden.
  8. Kompetenzentwicklung: Aus dem geplanten, gezielten Umgang mit Wissen sollen Kompetenzen entstehen, die ich einerseits selbst anwenden, in weiterer Folge aber auch in meinem Unterricht an der Hochschule weiter vermitteln kann.

Damit’s noch klarer wird, habe ich eine Synergy-Map erstellt: